Seedrachen / Fetzenfische

Neu ab März 2017 im AquaDom & SEA LIFE Berlin

STECKBRIEF: SEEDRACHEN

Der Seedrache (Phyllopteryx taeniolatus) wird auch kleiner Fetzenfisch genannt, da er zahlreiche Körperfortsätze besitzt. Diese bestehen aus Hautlappen und sind stark verästelt.

 

Lebensraum und Aussehen

Sein Körper ist gelblich braun gefärbt und hat eine besondere Musterung. Mit ihren Brust- und Rückenflossen können sich die Verwandten der Seepferdchen fast schwerelos in alle Richtungen bewegen. Da diese Unterwasserlebewesen ausschliesslich in den Seegras- und Tangwiesen der Küste Südaustraliens leben, sind sie so perfekt getarnt. Du musst schon ganz genau hinschauen, um sie nicht für ein Algenbüschel zu halten. Das schützt die Seedrachen vor ihren Feinden.

Was fressen Seedrachen?

Weil der Stoffwechsel der Fetzenfische immer auf Hochtouren läuft, haben die etwa 15 cm großen Bewohner viel Hunger und müssen praktisch ohne Pause fressen um zu überleben. Den ganzen Tag lang sind sie mit der Jagd nach Beute beschäftigt. Dabei hilft dem Seedrachen seine Tarnung. Er kann sich so ganz unbemerkt an Garnelen heranschleichen, bevor er sie blitzschnell durch sein langes Maul einsaugt. Das geht so schnell, dass du es mit dem blossen Auge kaum erkennen kannst. 

 

Im AquaDom & SEA LIFE Berlin und im SEA LIFE Hannover kannst du mehr über unsere Fetzenfische erfahren.

Tritt ein ins Drachenschloss

In der neuen Themenwelt „Drachenschloss“ des Aquariums AquaDom & SEA LIFE Berlin kannst du ab Ende März 2017 jede Menge rund um diese interessanten Unterwasserlebewesen lernen. Aber nicht nur das: viele interaktive Elemente bringen dir das Leben der nur sehr selten in Aquarien gezeigten Fetzenfische noch näher.

 

NEU: Einzigartiger Zuchterfolg - einmalig in Berlin
Die Neuankömmlinge stellen in unserem Aquarium eine Sensation dar. Diese seltenen Unterwassertiere gelten als bedrohte Art. Sollte es zum Aussterben der Seedrachen bzw. Fetzenfischen kommen, wäre jedoch eine Wiederansiedlung über einer Zucht möglich. Dies gestaltet sich jedoch als äußerst schwierig, da die empfindlichen Tierchen viel Platz benötigen, um überhaupt Nachwuchs erzeugen zu können. Grund hierfür ist ihr außergewöhnlicher Balztanz - diesen vollziehen sie in einer senkrechten Position. Währenddessen legt das Weibchen ihre rosafarbenen Eier ans Männchen.

Dem SEA LIFE Melbourne ist es erstmalig gelungen diese Rasse selbst zu züchten. Das Berliner Aquarium ist europaweit das erste SEA LIFE, das Seedrachen aus dieser Nachzucht zeigt. Besucher können hier ab sofort beobachten, was die kleinen Seedrachen so treiben. Mehr über dem Zuchterfolg erfährst du vor Ort. Neben den Seedrachen triffst du auch auf deren nahen Verwandten - den Seepferdchen und Grasnadeln. 

Tickets AquaDom & SEA LIFE Berlin

Doch nicht so zerbrechlich

Die zierlichen Fetzenfische sehen ziemlich zerbrechlich aus. Doch der Schein trügt. Der Körper ist tatsächlich recht robust. Dies verdankt er seinen aneinandergereihten Knochenplatten.

Männersache

Die Brut der Nachzucht ist bei den Fetzenfischen, wie auch bei seinen Verwandten, Männersache. Anders als bei den Seepferdchen legen die Weibchen ihre Eier nicht in eine Bauchtasche des Männchens, sondern befestigen diese mit Hilfe einer klebrigen Substanz an dessen Schwanz.

Doch nicht so zerbrechlich

Die zierlichen Fetzenfische sehen ziemlich zerbrechlich aus. Doch der Schein trügt. Der Körper ist tatsächlich recht robust. Dies verdankt er seinen aneinandergereihten Knochenplatten.

Doch nicht so zerbrechlich

Die zierlichen Fetzenfische sehen ziemlich zerbrechlich aus. Doch der Schein trügt. Der Körper ist tatsächlich recht robust. Dies verdankt er seinen aneinandergereihten Knochenplatten.

Männersache

Die Brut der Nachzucht ist bei den Fetzenfischen, wie auch bei seinen Verwandten, Männersache. Anders als bei den Seepferdchen legen die Weibchen ihre Eier nicht in eine Bauchtasche des Männchens, sondern befestigen diese mit Hilfe einer klebrigen Substanz an dessen Schwanz.

Männersache

Die Brut der Nachzucht ist bei den Fetzenfischen, wie auch bei seinen Verwandten, Männersache. Anders als bei den Seepferdchen legen die Weibchen ihre Eier nicht in eine Bauchtasche des Männchens, sondern befestigen diese mit Hilfe einer klebrigen Substanz an dessen Schwanz.

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