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Clownfische

Eine Familie von Clownfischen im SEA LIFE Hannover

Die wohl berühmteste Fischart der Welt

Clownfische gehören zu den Anemonenfischen: Alle Anemonenfische werden männlich geboren. Das dominierende, größte Tier in einer Anemone ist immer das einzige Weibchen. Stirbt das Weibchen, wandelt sich das stärkste Männchen innerhalb einer Woche in ein Weibchen um. In der Wildnis legen weibliche Clownfische gewöhnlich ihre Eier bei Vollmond; die Larven schlüpfen nach nur 6 Tagen.

Sie leben sogar zwischen giftigen Anemonen, werden von ihnen aber nicht verletzt, da sie die Anemonententakel so lange über ihren Körper streifen lassen, bis sie gegen das Gift immun sind. Mit seiner Anemone lebt der Clownfisch zusammen in einer Symbiose: Auch wenn er im Ozean lebt, er ist kein guter Schwimmer und entfernt sich daher nie weit von seiner Anemone, er ist auf den Schutz angewiesen. 

Gleichzeitig kann er die Anemone auch schützen, indem er ihre Fressfeinde durch Herausschwimmen erschreckt, wenn sie sich nähren.

Aber nicht alle Anemonen gehen eine Symbiose mit Anemonenfischen ein. Solche, in denen Anemonenfische leben, haben aber einen ganz besonderen „persönlichen Pflege-Service“ - der Anemonenfisch entfernt nämlich Geröll, Abfall und Parasiten aus der Anemone.
Obwohl Anemonen eher Tier als Pflanze sind, betreiben einige tatsächlich Photosynthese – sie nutzen das Sonnenlicht zur Energiegewinnung.

Halte im tropischen Korallenriff nach den Clownfischen Ausschau.

Clownfisch in einer Anemone im SEA LIFE Hannover

Zu Beginn eine reine Männerwelt

Einige Clownfischarten werden ausschließlich als Männchen geboren; in jeder Gruppe wird nur dann eines von ihnen sein Geschlecht ändern, wenn das letzte Weibchen (vormals ein Männchen) stirbt.

Gruppe von Clownfischen in einer Anemone

Familienleben

Clownfische leben in Familiengruppen, die aus Eltern und deren Nachwuchs bestehen.

Der Vater der Schar kümmert sich anfangs fürsorglich um den Nachwuchs. Er reinigt die Eier, die sich am Grund der beheimateten Seeanemone liegen, und hält neugierige Artgenossen von ihnen fern. Später - als Larven - strömen die Tiere ins Meer.