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Regenwald

Im Herzen des Regenwaldes verbirgt sich ein geheimnisvoller Lebensraum voller Artenvielfalt. Zwischen Wurzeln, überfluteten Baumstämmen und dichtem Pflanzengewirr gleiten Piranhas, Knochenhecht und andere faszinierende Bewohner durch das warme, trübe Wasser.

Genetzte Achatschnecke (Achatina Reticulata)

Genetzte Achatschnecke

Achatina reticulata

Schon gewusst?

  • Achatschnecken können bis zu 20 cm lang werden und 500 Gramm wiegen. Damit gehören sie zu den größten Landschnecken der Welt.
  • Zum Fressen nutzen sie eine sogenannte Radula, eine besondere Zunge, die mit winzigen Zähnchen besetzt ist und Nahrung regelrecht abraspelt.
  • Achatschnecken sollten niemals einzeln gehalten werden. Sie sind gesellige Tiere und Einzelhaltung verursacht ihnen Stress.
  • Achatschnecken sind Zwitter und können Spermien bis zu zwei Jahre speichern. Nach der Befruchtung legen sie in einer selbst gegrabenen Erdhöhle 100 bis 500 Eier ab.

 

Gefleckter Knochenhecht (Lepisosteus Oculatus)

Gefleckter Knochenhecht

Lepisosteus oculatus

Schon gewusst:

  • Knochenhechte gibt es bereits seit über 100 Millionen Jahren. Sie haben viele Merkmale ihrer urzeitlichen Vorfahren behalten und werden deshalb oft als „lebende Fossilien“ bezeichnet.
  • Anders als die meisten Fische besitzen Knochenhechte harte, rautenförmige Ganoidschuppen, die wie ein Panzer ineinandergreifen. Diese Schuppen sind mit einer schmelzähnlichen Schicht überzogen und bieten hervorragenden Schutz vor Feinden.
  • Knochenhechte besitzen eine besondere, stark durchblutete Schwimmblase, die ähnlich wie eine Lunge funktioniert. Dadurch können sie zusätzlich zur Kiemenatmung Luft an der Wasseroberfläche aufnehmen und sogar in sauerstoffarmen Gewässern überleben.

Pfauenaugen Stechrochen 1

Pfauenaugenstechrochen

Potamotrygon motoro

Schon gewusst?

  • Am Schwanz sitzt ein giftiger Stachel, dessen Verletzungen äußerst schmerzhaft sind. Wird ein im Sand versteckter Rochen versehentlich getreten, schlägt er mit dem Schwanz zu. In Südamerika kommt es jedes Jahr zu Unfällen mit diesen Tieren.
  • Im Gegensatz zu vielen Fischen legt der Pfauenaugenstechrochen keine Eier. Nach einer Tragzeit von etwa drei bis vier Monaten bringt das Weibchen 1 bis 12 vollständig entwickelte Jungtiere zur Welt.
  • Der Pfauenaugenstechrochen kann mithilfe spezieller Sinnesorgane selbst kleinste elektrische Signale seiner Beutetiere wahrnehmen und spürt so Nahrung auch im trüben Wasser oder unter dem Sand auf.
  • Pfauenaugenstechrochen sind erstaunlich lernfähige Tiere. In Aquarien erkennen sie ihre Pfleger, gewöhnen sich an feste Fütterungszeiten und erkunden aufmerksam ihre Umgebung. Ihre Neugier und Anpassungsfähigkeit machen sie zu den intelligentesten Fischarten in Aquarien.

Schwarzer Piranha (Serrasalmus Maculatus)

Schwarzer Piranha

Serrasalmus maculatus

Schon gewusst?

  • Schwarze Piranhas können mit ihrem Kiefer eine Beißkraft erzeugen, die im Verhältnis zu ihrer Körpergröße zu den stärksten im Tierreich gehört. Ihre messerscharfen Zähne schneiden mühelos durch Fleisch, Schuppen und sogar kleinere Knochen.
  • Junge Schwarze Piranhas sind oft silbrig oder grau gesprenkelt. Erst mit zunehmendem Alter entwickeln sie ihre charakteristische dunkle bis fast schwarze Färbung.
  • Im Gegensatz zum bekannten Mythos von riesigen, gemeinsam jagenden Piranha-Schwärmen leben Schwarze Piranhas häufig in kleinen Schwärmen oder allein und verteidigen ihr Revier aggressiv gegen andere Fische.
  • Schwarze Piranhas können verschiedene Laute erzeugen, darunter Knurr- und Klickgeräusche. Diese dienen der Kommunikation, etwa um Rivalen zu warnen oder ihr Revier zu verteidigen.
  • Bei Schwarzen Piranhas übernimmt oft das Männchen die Bewachung der Eier und schützt das Nest entschlossen vor Eindringlingen.

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