Bodensee vor Konstanz
Karpfen
Cyprinus carpio
Schon gewusst?
- Ursprünglich stammten Karpfen aus Asien aber schon die Römer brachten die Tiere nach Europa.
- Im SEA LIFE Konstanz gibt es zwei verschiedene Arten an Karpfen zu bestaunen: den Schuppenkarpfen (siehe Bild) und eine andere Zuchtform, den Spiegelkarpfen. Um das Entschuppen der Speisefische so einfach wie möglich zu halten, wurden diese im Mittelalter so gezüchtet, dass sie möglichst wenig Schuppen haben.
- Wildkarpfen sind in Deutschland vom Aussterben bedroht. Durch Kreuzungen mit Schuppenkarpfen gibt es kaum noch reine Wildkarpfen und die Zuchtformen verdrängen die Wildform.
- Eine bekannte Zuchtform des Karpfens ist der Koi. Diese Fische werden in bunten Farben gezüchtet und sind teilweise sehr wertvoll.
- Karpfen sind absolute Allesfresser mit einem besonderen Verdauungssystem: sie haben keinen Magen. Futter gelangt somit direkt in den Mitteldarm, nachdem es durch die Schlundzähne zerkleinert wurde.
Nase
Chondrostoma nasus
Schon gewusst?
- Nasen reagieren sehr sensibel auf Umweltverschmutzungen und gelten daher als Indikatoren für sauberes Wasser.
- Die Nase hat ihren Namen von der Verlängerung ihres Kopfes über dem Maul. Diese sieht aus wie eine Nase.
- Nasen haben eine herausragende Unterlippe mit einem scharfen Hornüberzug. Dieser wird für das Abschaben von Algen genutzt.
- Zur Laichzeit bekommen Nasen den sogenannten Laichausschlag; man erkennt ihn an vielen weißen Pünktchen im Kopfbereich der Tiere.
Bachforelle
Salmo trutta fario
Schon gewusst?
- Die Bachforelle hat ihren Lebensraum mit Hilfe der Menschen erweitert. Der englischen Kolonialisierung folgend ist sie heute weltweit zu finden, abgesehen von Nord- und Zentralasien.
- Sie kommt sogar noch in Gewässern in 2800 m Höhe vor.
- Bachforellen sind standorttreu. Sie bleiben ihr Leben lang an ihren Geburtsstätten.
Russischer Stör
Acipenser gueldenstaedtii
Schon gewusst?
- Störe haben keine Schuppen. Ihr Körper ist mit Knochenschildern geschützt.
- Störe können sowohl im Salz- als auch im Süßwasser leben. Sie erreichen dabei Größen von bis zu 230 cm und ein Alter von maximal 50 Jahren.
- Bei der Futtersuche nach am Boden lebenden Kleintieren helfen dem Stör vier Barteln und Elektrorezeptoren in der Schnauze.
- Der Russische Stör ist ein wichtiger Kaviarlieferant. Durch Überfischung und Wilderei sind die Bestände jedoch stark zurückgegangen, sodass er zu den bedrohten Tierarten zählt.
- Russische Störe sind beliebte Teichfische, da sie sogar handzahm werden können.
- Im SEA LIFE Konstant ist außerdem ein Verwandter des Russischen Störs, der Sterlet (Acipenser ruthenus), anzutreffen. Dieser ist deutlich kleiner, lebt bevorzugt in Fließgewässern und hat eine schmalere Nase als der Russische Stör.
Jetzt Tickets sichern!
Erkunde die anderen Bereiche
Entdeckerbecken
Im Entdeckerbecken kannst du faszinierende Tiere aus nächster Nähe beobachten. Traust du dich, deine Hand vorsichtig ins Wasser zu halten und ihre Welt zu entdecken?
Quallen
In diesem kleinen Bereich kannst du die zarten Ohrenquallen aus nächster Nähe bestaunen. Ihre schwebenden Bewegungen wirken fast magisch – ändere die Farbe des Wassers und beobachte, wie die Quallen lautlos dahin gleiten.
Rotterdamer Hafen
Hier erlebst du das bunte Leben in einem der größten Häfen Europas. Zwischen Schiffsriesen und Hafenbecken verstecken sich erstaunliche Meeresbewohner, die perfekt an das geschäftige Treiben und das brackige Wasser angepasst sind. Entdecke, wie vielseitig und lebendig die Unterwasserwelt mitten im Hafen sein kann!
Schiffswrack
Zwischen alten Balken und versunkenen Planken hat sich ein ganz besonderer Lebensraum gebildet. Hier triffst du auf faszinierende Meeresbewohner wie Muränen, Drachenköpfe und Langusten – perfekt angepasst an dunkle Verstecke und verborgene Winkel. Entdecke, welche Geheimnisse dieses Wrack unter der Wasseroberfläche verbirgt!