Ozeantunnel
Zebrahai
Stegostoma fasciatum
Schon gewusst?
- Erwachsene Zebrahaie haben zwar Punkte, die Jungtiere schlüpfen aber gestreift aus dem Ei. Diese schwarz-weiße Färbung dient der Tarnung und ähnelt dem Streifenmuster ihrer Namensvetter.
- Unser Zebrahai-Männchen Leo ist mit 240 cm durchschnittlich groß. Es gibt aber Tiere, die über 3 Meter lang werden können, wobei der Schwanz fast die Hälfte der Länge ausmachen kann.
- Trotz ihrer Größe quetschen sich die langsamen Tiere durch enge Spalten und Höhlen auf der Suche nach Futter. Am liebsten mögen sie Weich- und Krebstiere, sowie kleine Fische.
Schwarzspitzenriffhai
Carcharhinus melanopterus
Schon gewusst?
- Schwarzspitzenriffhaie sind an ihrer Färbung voneinander zu unterschieden. Während die graue Grundfarbe, der helle Bauch und die schwarze Rückenflossenspitze bei allen Tieren gleich ist, sind die Flossen unterschiedlich stark schwarz gefärbt.
- Die Zähne in Unter- und Oberkiefer unterscheiden sich stark voneinander.
- Durch eine reflektierende Schicht hinter der Netzhaut können Haie auch bei minimalen Lichtverhältnissen ihre Umgebung wahrnehmen.
- Da die Kiemenmuskulatur der Schwarzspitzenriffhaie nicht besonders stark ausgeprägt ist, müssen die Fische immer schwimmen. Sie hören auch beim Schlafen nicht damit auf.
- Anders als der Zebrahai sind Schwarzspitzenriffhaie lebend gebärend. Nach 9-16 Monaten Tragezeit werden zwischen 2 und 6 Jungtieren geboren.
Braungebänderter Bambushai
Chiloscyllium punctatum
Schon gewusst?
- Die Querstreifen, die dem Braungebänderten Bambushai seinen Namen geben, verblassen im Laufe des Lebens, sodass alte Tiere teilweise gar keine Musterung mehr haben.
- Bambushaie können auf ihren Flossen laufen. Dies hilft ihnen, von einem Gezeitentümpel in den nächsten zu kommen und flache Riffe zu überqueren. Zusätzlich können die Haie eine bestimmte Zeit außerhalb des Wassers überleben. Dabei helfen ihnen feuchte Kiemen und eine hohe Toleranz gegenüber Sauerstoffmangel.
Rotzahn-Drückerfisch
Odonus niger
Schon gewusst?
- Drückerfische haben besonders starke Kiefer, mit denen sie Steine, Schwämme und Muscheln bei der Nahrungssuche zerkleinern können.
- Der Rotzahn-Drückerfisch ist ein eher harmloser Vertreter der Drückerfischer und deutlich weniger aggressiv als einige seiner Verwandten.
- Da ihre Brustflossen sehr klein sind, steuern diese Fische hauptsächlich mit ihrer Rücken- und Afterflosse, wodurch sie besonders wendig sind und sich mit einer propellerähnlichen Schwimmtechnik fortbewegen.
Paletten-Doktorfisch
Paracanthurus hepatus
Schon gewusst?
- Während Paletten-Doktorfische als Jungtier in Schwärmen leben, sind die erwachsenen Tiere einzeln oder in Paaren unterwegs.
- Ihren Namen verdanken die Doktorfische der scharfen Klinge an ihrer Schwanzwurzel, die an ein chirurgisches Skalpell erinnert. Diese dient der Verteidigung gegen Feinde und wird auch bei Kämpfen unter Artgenossen eingesetzt.
- Paletten-Doktorfische können bis zu 20 Jahre alt werden.
- Paletten-Doktorfische fressen Algen von den Korallenriffen. Dadurch verhindern sie, dass die Algen die Korallen überwuchern. Sie leisten somit einen wichtigen Beitrag zum Gleichgewicht und zur Gesundheit der Riffe.
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