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Entdeckerbecken

Entdeckerbecken Mit Familie

Komm den Meeresbewohnern ganz nah!

An unserem Entdeckerbecken könnt ihr wörtlich auf Tuchfühlung gehen und Wissenswertes über die Meeresbewohner erfahren! Große und kleine Besucher*innen können echte Hai- & Rochen-Eier entdecken und sogar vorsichtig fühlen, wie die Putzergarnele zart an den Fingern knabbern.

Also, Ärmel hochkrempeln, Hände waschen – und los geht´s! 

Glasgarnelen (Palaemon Varians)

Glasgarnelen

Palaemon varians

Schon gewusst?

  • Glasgarnelen werden auch Schwimmgarnelen oder Brackwassergarnelen genannt. Sie leben sowohl im Brackwasser als auch in flachen Küstenlagunen.
  • Die Körper der Weibchen sind grünlicher als die transparenten Männchen.
  • Glasgarnelen sind Allesfresser; auch andere Garnelen schmecken ihnen.

Genetzter Kissenseestern (Oreaster Reticulatus)

Genetzter Kissenseestern

Oreaster reticulatus

Schon gewusst?

  • Der Name „genetzt“ kommt von dem auffälligen Muster aus kurzen, stumpfen Stacheln, die ein Netz auf seinem Körper bilden. Dieses Muster ist besonders bei ausgewachsenen Tieren gut sichtbar. 
  • Er kann bis zu 50 cm Durchmesser erreichen und hat einen massiven, kissenartigen Körper mit breiten Armen, die vorne spitz zulaufen.
  • Jungtiere sind meist grün, während Erwachsene in Rot-, Braun- oder Gelbtönen mit kontrastierenden Mustern erscheinen.
  • Zum Fressen stülpt der Kissenseestern seinen Magen aus dem Körper heraus und verdaut die Nahrung außerhalb seines Körpers.
  • Er lebt im tropischen westlichen Atlantik – von South Carolina bis Brasilien – sowie um die Kapverdischen Inseln. Häufig findet man ihn auf Sandflächen oder zwischen Seegras in Tiefen bis zu 35 Metern.

Einsiedlerkrebse Hermit Crab

Einsiedlerkrebse

 

Schon gewusst?

  • Einsiedlerkrebse haben keinen Panzer am Hinterleib. Daher suchen sie sich ein geeignetes Häuschen, um diesen zu schützen. Meistens handelt es sich dabei um Schneckenhäuser aber durch die Verschmutzung der Meere können auch Krebse mit Dosen als Häuschen gefunden werden.
  • Wenn ein Einsiedlerkrebs wächst, muss er sich häuten. Irgendwann ist er dann zu groß für sein Schneckenhaus und sucht sich ein neues. Beim Umzug kann es zu einer ganzen Kette von Einsiedlerkrebsen kommen, die alle das nächst größere Häuschen vom Vormieter übernehmen.
  • Der Anemoene-Einsiedlerkrebs (Dardanus pedunculatus) trägt auf seinen Häuschen auch Anemonen mit. Diese „Haustiere“ dienen als zusätzlicher Schutz und werden von dem Krebs versorgt und auch mit auf ein neues Haus genommen.

Putzergarnelen Cleaner Shrimp Scarlet Cleaner Shrimp

Putzergarnelen

 

Schon gewusst?

  • Wir haben im SEA LIFE Konstanz zwei verschiedenen Arten von Putzergarnelen: die Indopazifische Weißband-Garnele (Lysmata amboinensis) und die Feuergarnele (Lysmata debelius). 
  • Wenn Putzergarnelen Hunger haben, führen sie einen kleinen Tanz auf, damit Fische sehen, dass die Putzstation geöffnet hat.
  • Neben toten Hauptschuppen fressen sie auch Parasiten, weswegen selbst Raubfische den Garnelen nichts tun, wenn sie geputzt werden.
  • Wählerisch sind unsere Garnelen nicht; statt Fischen putzen sie auch gerne die Hände unserer Gäste.

Roter Riffhummer (Enoplometopus Occidentalis)

Roter Riffhummer

Enoplometopus occidentalis

Schon gewusst?

  • Riffhummer leben in fast allen tropischen Riffen der Welt.
  • Der Rote Riffhummer wird auch als Haariger Riffhummer bezeichnet. Diese Haare werden zum Tasten verwendet und schimmern blau, wenn sie nass sind.
  • Untereinander sind die Tiere sehr aggressiv zueinender: in territorialen Kämpfen verletzten sich die Tiere teilweise schwer, wobei der Gewinner den Verlierer verfolgt.
  • Riffhummer sind echte Multitasker: Mit drei Beinpaaren laufen sie geschickt über den Meeresboden, greifen ihre Nahrung mit einem speziellen Paar und tragen ein imposantes Scherenpaar zur Verteidigung und zum Zerkleinern.

Schamkrabbe (Calappa Granulata)

Schamkrabbe

Calappa granulata

Schon gewusst?

  • Der Name „Schamkrabbe“ kommt von der Angewohnheit, sich die Scheren vors Gesicht zu halten, als würden sich die Tiere schämen.
  • Tagsüber gräbt sich die Schamkrabbe am liebsten in den Boden ein, nachts geht sie auf die Jagd nach Muscheln und Einsiedlerkrebsen.
  • Männchen sind meistens größer als die Weibchen. Bei der Paarung hält das Männchen das Weibchen von hinten fest und trägt es teilweise mit sich und schützt es vor anderen Männchen, bis das Weibchen sich häutet und Eier legt. Diese werden befruchtet und anschießend vom Weibchen bewacht, bis die Larven schlüpfen.

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