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Gebirgsbach

Tauche ein in die Welt des Gebirgsbachs! Hier entdeckst du Tiere, die sich perfekt an das klare, kühle Wasser und die schnelle Strömung angepasst haben
Dreistachliger Stichling (Gasterosteus Aculeatus)

Dreistachliger Stichling

Gasterosteus aculeatus

Schon gewusst?

  • Er kann im Süß- und im Salzwasser leben.
  • Obwohl alle Stichlinge keine Schuppen haben, kann ihre Färbung stark variieren.
  • Männliche Stichlinge bauen Nester. Dafür heben sie flache Mulden aus, sammeln Nistmaterial (z.B. Algen) und verkleben dieses mit ihrem Nierensekret. Durch das Bespucken mit Steinen wird die Bruthöhle getarnt.
  • Er zeigt ein komplexes Balzverhalten. Die Männchen färben sich zur Brutzeit leuchtend rot und türkis und werben mit einem „Tanz“ um die Weibchen. Nach der Eiablage übernimmt das Männchen die Bewachung und Pflege des Geleges.
  • Im Bodensee gilt er als invasive Art. Seit 2012 beeinflusste sein massenhaftes Auftreten die Blaufelchen-Population negativ. 2024 gingen die Stichlingsbestände jedoch stark zurück – die Gründe dafür sind bislang unklar.

Elritze (Phoxinus Phoxinus)

Elritze

Phoxinus phoxinus

Schon gewusst?

  • Kann als Indikator für die ökologische Reinheit eines Gewässers genutzt werden, da die sehr sauberes, kühles Wasser mit hohen Sauerstoffgehalt benötigt.
  • Während der Laichzeit wird die Elritze besonders schön: die Flossen der Männchen nehmen eine rote Farbe an und der Rücken wird tiefgrün und schimmert bronzefarben. Beim Weibchen röten sich nur die Mundwinkel.
  • Elritzen schmecken bitter.

Quappe (Lota Lota)

Quappe

Lota lota

Schon gewusst?

  • Wird bis zu 150 cm und über 30 kg schwer; durchschnittlich jedoch 30–60 cm und etwa 10 kg.
  • Leben auf der gesamten Nordhalbkugel in Flüssen und Seen, können aber auch im Brackwasser der Ostsee gefunden werden.
  • Da sich die Quappe von Bodentieren ernährt, lagern sich Schwermetalle in ihrer Leber ab – deshalb wird sie zur Überwachung der Gewässerqualität genutzt.
  • Am Bodensee wird die Quappe Trüsche genannt.
  • Werden 10 bis 12 Jahre alt.
  • Durch Umweltbelastungen, den Verlust natürlicher Laichplätze und Konkurrenz durch Arten wie den Aal sind Quappen mancherorts stark gefährdet.
  • Wird bei kalten 4–18 °C besonders aktiv, wenn viele andere Fischarten ruhiger werden.

 

Zander (Sander Lucioperca)

Zander

Sander lucioperca

Schon gewusst?

  • Der Zander ist ein Raubfisch. Das sieht man auch an seinen großen gebogenen Fangzähnen, die sogar bei geschlossenem Maul zu sehen sind und an einen Vampir erinnert. In völliger Dunkelheit kann er dank scharfen Geruchssinns und sehr gutem Sehvermögen Beute finden und erfolgreich jagen.
  • Zander werden im Schnitt 90 bis 100 cm groß. Der Rekord liegt sogar bei 120 cm!
  • Das maximale Alter für Zander ist 25 Jahre.

Hecht (Esox Lucius)

Hecht

Esox lucius

Schon gewusst?

  • Können bis zu 30 Jahre alt werden und dabei eine Größe von 140 cm erreichen.
  • Fossilien von Vorfahren der heutigen Hechte sind 56 Millionen Jahre alt. Sie sind fast nicht von heutigen Hechten zu unterscheiden.
  • Ab einer Größe von ca. 80 cm muss der Hecht keine anderen Hechte mehr fürchten. Kleinere Exemplare stehen auf dem Speiseplan der größeren Hechte.
  • Auch Wasservögel und kleine Säugetiere können dem Hecht zum Opfer fallen.
  • Hechtlaich ist so klebrig, dass er auch an den Füßen von Wasservögeln kleben bleiben kann und somit in andere Gewässer verbreitet werden kann.

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