Zum Hauptinhalt springen

Quallen & Korallen

In diesem kleinen Bereich kannst du die zarten Ohrenquallen aus nächster Nähe bestaunen. Ihre schwebenden Bewegungen wirken fast magisch. Ändere die Farbe des Wassers und beobachte, wie die Quallen lautlos dahin gleiten.
Entdecke außerdem die faszinierenden Korallen, die mit ihren vielfältigen Formen und Farben einen wichtigen Lebensraum für zahlreiche Meeresbewohner schaffen. Gemeinsam bilden Quallen und Korallen eine beeindruckende Unterwasserwelt.
Ohrenquallen (Aurelia Aurita)

Ohrenquallen

Aurelia aurita

Schon gewusst?

  • Seit über 500 Millionen Jahren treiben Quallen mit bis zu 10 km/h durch die Weltmeere. Durch Zusammenziehen ihres Schirms stoßen Quallen Wasser aus und bewegen sich so mittels Rückstoßprinzip fort. Meistens lassen sich aber einfach von der Meeresströmung tragen.
  • Der Lebenszyklus der Qualle beginnt mit winzigen Eiern, die sich zu Larven (Planula) entwickeln, welche durchs Wasser treiben, bis sie sich am Meeresboden festsetzen und zu Polypen werden. Durch Knospung entstehen aus den röhrenartigen Polypen sackartige Ephyren, die schließlich zu freischwimmenden Medusen heranwachsen und den Zyklus durch Fortpflanzung fortsetzen.
  • Die Ohrenqualle ist in allen Meeren der Welt verbreitet und zeichnet sich durch vier Ringe in ihrer Schirmmitte aus. Dabei handelt es sich um die Geschlechtsorgane der Quallen. Die der Weibchen sind rötlich-violett und die der Männchen weiß bis orange.
  • Ohrenquallen verfügen über ein leichtes Nesselgift. Da die Nesselzellen der Qualle die menschliche Haut aber nicht durchdringen können, ist sie ungefährlich für Menschen.

Halfterfisch

Halfterfisch

Zanclus cornutus

Schon gewusst?

  • Halfterfische haben einen Überaugen-Stachel, der erst bei geschlechtsreifen Tieren gut zu erkennen ist. Daher kommt auch ihr lateinischer Name (lat. cornutus bedeutet gehörnt).
  • Der natürliche Lebensraum des Halfterfischs sind tropischen Korallenriffe im Indopazifik, wo er meist in Gruppen von 2-3 Exemplaren oder kleinen Schwärmen zu finden ist und zu den häufigsten und am weitesten verbreiteten Fischen gehört.
  • Halfterfische sind wahre Feinschmecker. Ihre Diät besteht aus Wirbellosen und Algen, die sie mit ihrem langen Bürstenzähnen fressen. Dies macht sie zu schwierigen Aquarienbewohnern, auch wenn sie nicht wie Khan bei „Nemo“ aktiv versuchen, aus dem Becken zu kommen.

Caulastraea Furcata

Flötenkoralle

Caulastraea furcata

Schon gewusst?

  • Die Flötenkoralle wird auch als Fingerkoralle bezeichnet.
  • Die Koralle ernährt sich vor allem von Plankton, das sie nachts mithilfe ihrer ausgestreckten Tentakeln aus dem Wasser filtriert.

Pumpende Xenien (Xenia Umbellata)

Pumpende Xenien

Xenia umbellata

Schon gewusst?

  • Die Koralle ist vor allem für ihre einzigartigen, pumpenden Polypen bekannt, die ihr ein besonders lebendiges Erscheinungsbild verleihen.
  • Xenien können sich extrem schnell vermehren und Monokulturen bilden. Sie sind in vielen tropischem Meeren vorbereitet.
  • Im Gegensatz zu Steinkorallen haben Weichkorallen kein festes Kalk-Skelett.

Brokkoli Weichkoralle (Litophyton Arboreum)

Brokkoli-Weichkoralle

Litophyton arboreum

Schon gewusst?

  • Die Brokkoli-Weichkoralle wird auch als Bäumchenweichkoralle bezeichnet.
  • Sie ist im Roten Meer stark verbreitet und kann bis zu 80 cm groß werden, wobei ihre Farbe variieren kann.
  • Die Brokkoli-Koralle lebt wie viele andere Korallen in einer engen Gemeinschaft mit winzigen Algen (Zooxanthellen). Diese Algen versorgen die Koralle mit wichtigen Nährstoffen und tragen zu ihrem Wachstum bei.
  • Untersuchungen haben gezeigt, dass die Fortpflanzungszellen dieser Koralle bereits beim Freisetzen solche Algen enthalten. Dadurch werden die nützlichen Algen direkt an die nächste Generation weitergegeben.
  • Die Koralle kann auch durch Fragmentierung vermehrt werden, Das heißt, aus einem abgebrochenem/abgeschnittenem Stück kann eine neue Koralle entstehen, die genetisch identisch mit dem Muttertier ist.

Emerys Scheinschnapper

Emerys Scheinschnapper

Pentapodus emeryii

Schon gewusst?

  • Emerys Scheinschnapper durchsuchen bei der Futtersuche auch den Sand. Dafür nehmen sie ein Maul voll Sand und spucken alles Unverdauliche wieder aus, wobei kleine Garnelen, Schnecken und andere Leckerbissen im Maul bleiben und gefressen werden.
  • Die schöne Färbung der Emerys Scheinschnapper hängt von ihrer Umgebung ab. Je nach Umgebung, können die Fische ihre Farben anpassen.

Jetzt Tickets sichern!

Erkunde die anderen Bereiche

Health