Nordseee
Hier kannst du spannende Nordseebewohner aus nächster Nähe erleben. Wagst du es, einen Blick in die geheimnisvolle Welt von Rochen und anderen Nordseetieren zu werfen? Entdecke, wie vielfältig das Leben zwischen Wellen, Watt und Felsen ist!
Brauner Zackenbarsch
Epinephelus marginatus
Schon gewusst?
- Aufgrund von Überfischung und Wilderei ist der Braune Zackenbarsch stark bedroht. Dank strenger Schutzmaßnahmen der letzten 30 Jahren in Teilen des französischen und monegassischen Mittelmeeres erholt sich der Bestand dort allerdings wieder.
- Zackenbarsche sind wie viele andere Fische auch „proterogyne Hermaphroditen“. Sie sind zuerst Weibchen und werden mit 10 bis 14 Jahren (das entspricht einer Größe von 60-70 cm) zu männlichen Tieren. Generell sind die Tiere Einzelgänger und treffen sich nur zur Laichzeit.
- Braune Zackenbarsche gehören zu den größten Knochenfischen im Mittelmeer und stehen somit an der Spitze der Nahrungskette. Ihr Vorkommen weist auf ein gesundes Ökosystem hin, weswegen der Zackenbarsch als Indikator für die Umweltqualität genutzt werden kann.
- Der Name „Zackenbarsch“ kommt von seinem Kiemendeckel. Dieser hat einen gezackten Rand.
- Braune Zackenbarsche können bis zu 50 Jahre alt werden.
Rochen
Raja brachyura & Raya clavata
Schon gewusst?
- Weil Rochen meistens mit dem Gesicht nach unten liegen, haben sie sogenannte Spritzlöcher. Durch diese können sie Wasser zum Atmen einsaugen.
- Zusammen mit den Haien bilden Rochen die Überklasse der Knorpelfische. Im Gegensatz zu Knochenfischen besteht ihr Skelett nämlich komplett aus Knorpel.
- Der Nagelrochen ist die zwar die häufigste Rochenart in den europäischen Meeren, allerdings ist sein Bestand durch Überfischung und Beifang stark reduziert worden.
- Seinen Namen hat der Nagelrochen von den nagelähnlichen Dornen auf deine Rücken und Schwanz.
- Bei den Blondrochen haben sowohl die Jungtiere als auch manche erwachsenen Weibchen Dornen auf dem Rücken und dem Schwanz. Blondrochen unterscheiden sich von den Nagelrochen durch ihre Größe und die auffällige helle Färbung.
- Beide Rochenarten sind ovipar, das heißt, sie legen Eier. Diese entwickeln sich dann mehrere Monate bis die Jungtiere schlüpfen.
- Durch Elektrosensoren (Lorenzinische Ampullen genannt) können Rochen auch im Boden versteckte Beutetiere aufspüren.
Steinbutt
Scophthalmus maximus
Schon gewusst?
- Die Augen des Steinbutts liegen auf seiner linken Körperseite. Diese kann sich der Umgebung entsprechend anpassen, sodass der Fisch getarnt ist.
- Steinbutte haben keine Schuppen aber „Knochenhöcker“, die wie Steinchen aussehen und dem Tier seinen Namen geben.
- Mit einer durchschnittlichen Größe von bis zu 70 cm kann ein Steinbutt 20 kg Körpergewicht erreichen.
- Weibliche Steinbutte können bis zu 15 Millionen Eier auf einmal legen. Es dauert aber 5 ‚Jahre, bis ein Steinbutt fortpflanzungsfähig ist.
- Als Larven sind Steinbutte symmetrisch und schwimmen wie „normale“ Fische. Im Laufe ihrer Entwicklung „kippen“ sie immer mehr, bis das rechte Auge auf die linke Seite wandert und der Fisch asymmetrisch ist.
Großgefleckter Katzenhai
Scyliorhinus stellaris
Schon gewusst?
- Großgefleckte Katzenhaie sind nachtaktiv und verbringen die Tage meistens versteckt in Höhlen oder auf dem Meeresgrund. Dabei haben sie auch kein Problem, Höhlen zu teilen. Im Gegenteil, Katzenhaie kuscheln sich gerne zu mehreren aneinander. Teilweise kuscheln sich unsere Katzenhaie sogar an die große Mittelmeermuräne, die das Becken mit ihnen teilt.
- In Teilen Europas werden Katzenhaie kommerziell als Speisefisch gefangen. Dementsprechend gehen seine Bestände zurück und er ist als gefährdet klassifiziert.
- Die Großgefleckten Katzenhaie im Atlantik sind deutlich größer als die Großgefleckten Katzenhaie im Mittelmeer (130 cm zu 75 cm).
- Die Haut der Katzenhaie ist durch besonders große Placoidschuppen sehr rau und wurde teilweise als Schleifpapierersatz benutzt. Somit sind die häufigsten durch den Katzenhai verursachten Wunden nicht Bissverletzungen sondern Abschürfungen der Haut.
- Die Netzreusenschnecke ernährt sich zwar hauptsächlich von Aas, sagt aber auch zu den Eiern des Großgefleckten Katzenhais nicht nein. Diese sticht sie an und saugt anschließend das Dotter aus.
- Der lateinische Name Scyliorhinus stellaris leitet sich von dem Wort stellaris (gesternt) ab.
Gewöhnlicher Schnepfenfisch
Macroramphosus scolopax
Schon gewusst?
- Der Gewöhnliche Schnepfenfisch lebt an den Küsten Westeuropas und dem Mittelmeer.
- Schnepfenfische haben keine Zähne in ihrem Maul und keine Schuppen auf dem Körper. Stattdessen haben sie Knochenplatten zwischen Brust- und Rückenflosse und an der Bauchkante und einen Flossenstachel auf dem Rücken.
- Die Schnauze des Schnepfenfischs macht bis zu 40% seiner Körpergröße aus.
Jetzt Tickets sichern!
Erkunde die anderen Bereiche
Tropisches Riff
Hier erwartet dich eine bunte Unterwasserwelt voller Leben. Zwischen Anemonen verstecken sich Clownfische. Die leuchtenden Farben und das ständige Treiben im Riff machen diesen Lebensraum zu einem echten Highlight – entdecke selbst, wie lebendig und faszinierend das tropische Meer sein kann!
Ozeantunnel
Im Ozeantunnel bist du mitten drin statt nur dabei: Durch die verglasten Decke eröffnet sich dir ein beeindruckender Blick in die Welt unter den Wellen. Cammy, die grüne Meeresschildkröte, und ihre faszinierenden Mitbewohner heißen dich im Ozeantunnel willkommen. Während sie gemächlich durch das Wasser gleitet, ziehen majestätische Haie und farbenprächtige Meeresbewohner lautlos über und neben dir vorbei – ein beeindruckendes Schauspiel direkt über deinem Kopf.
Regenwald
Im Herzen des Regenwaldes verbirgt sich ein geheimnisvoller Lebensraum voller Artenvielfalt. Zwischen Wurzeln, überfluteten Baumstämmen und dichtem Pflanzengewirr gleiten Piranhas, Knochenhecht und andere faszinierende Bewohner durch das warme, trübe Wasser.
Antarktis
In der eisigen Welt der Antarktis herrschen extreme Bedingungen, doch hier fühlen sich erstaunliche Tiere zu Hause. Zwischen schimmernden Eisschollen und kaltem, kristallklarem Wasser begegnen dir neugierige Eselspinguine und andere Bewohner, die perfekt an das eiskalte Wasser angepasst sind.