Tropisches Riff
Hier erwartet dich eine bunte Unterwasserwelt voller Leben. Zwischen Anemonen verstecken sich Clownfische. Die leuchtenden Farben und das ständige Treiben im Riff machen diesen Lebensraum zu einem echten Highlight – entdecke selbst, wie lebendig und faszinierend das tropische Meer sein kann!
Neuseeland-Topfbauchseepferdchen
Hippocampus abdominalis
Schon gewusst?
- Das Neuseeland-Topfbauchseepferdchen ist eines die größten Seepferdchen mit bis zu 35 cm Länge.
- Wie bei allen Seepferdchen können sich die Augen unabhängig voneinander bewegen.
- Die meisten Seepferdchen sind sehr schlechte Schwimmer. Stattdessen halten sie sich mit ihrem Schwanz an Pflanzen (und manchmal anderen Seepferdchen) fest. Das Topfbauchseepferdchen dagegen ist ein aktiver Schwimmer, wobei es seine Rückenflosse oszillieren lässt.
- Statt Schuppen haben Seepferdchen 12-13 Konchenplatten, die den Körper ringförmig umschließen.
- Neuseeland-Topfbauchseepferdchen sind monogam, das heißt, sie haben nur einen Partner.
- Vor allem die Männchen der Topfbauchseepferdchen haben einen enorm geschwollenen Bauch. Diesen pumpen sie mit Wasser auf, um die Weibchen dazu zu bringen, Eier in den Bauch zu legen. Nach der Eiablage werden die Eier im Bauch des Männchens befruchtet und werden nach einer Tragzeit von ca. 4 Wochen geboren.
- Durch das Abklappen des Unterkiefers erzeugt das Seepferdchen einen starken Sog, wodurch Futter in sein Maul gezogen wird.
Kupferstreifen-Pinzettfisch
Chelmon rostratus
Schon gewusst?
- Der schwarze Fleck im hinteren Bereich der Rückenflosse ist ein sogenannter Augenfleck; dieser ist eine Anpassung an Fraßfeinde, die sich auf die Augen der Beute fokussieren und somit die Fluchtrichtung des Kupferstreifen-Pinzettfisches falsch einschätzen.
- Kupferstreifen-Pinzettfische ist sehr territorial und leben entweder allein oder in Paaren.
- Mit ihrer verlängerten Schnauze picken die Fische ihre Beute, vorallem kleine Krebse und Muscheln.
Mandarinfisch
Synchiropus splendidus
Schon gewusst?
- Der Mandarinfisch hat keine Schuppen, sondern eine sehr feste Haut mit einer Schleimschicht. Diese verströmt einen üblen Geruch, wenn sie mit Luft in Berührung kommt.
- Männliche Fische haben einen deutlich verlängerten Rückenflossenstrahl.
- Die Färbung des Mandarinfisches wird durch sogenannte dichromatische Chromatophore erzeugt, was nur sehr selten im Tierreich zu finden ist.
- Für die Paarung tanzt das Fischpärchen miteinander in einem Ritual in der Abenddämmerung Bauch an Bauch.
- Der Name des Mandarinfisches stammt von seiner bunten Färbung, die an die Gewänder der kaiserlichen chinesischen Zivilbeamten (den Mandarins) erinnert.
Sattel-Spitzkopfkugelfisch
Canthigaster valentini
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